Donnerstag, 2. Oktober 2008

Iceland...Post 3

...1, 2 oder sogar schon 3 Wochen her? Mmh Akureyri...ja und nachher gings weiter nach Husavik. Husavik hat uns sehr gut gefallen! Ein sehr idyllisches und herziges Dörfchen...wo wir beschlossen ein paar Tage zu bleiben, mit der Hoffnung noch Wale zu sehen! Beim ersten Anlauf klappte es nicht ganz...die Organisation war jedoch super nett und wir konnten nochmals gratis ein zweites Mal gehen....wo wir dann nicht nur einen Walfisch (Zwergwal) sondern auch Delphine sahen...Juhu...hat´s doch noch geklappt - die waren aber ganz schön schwer zu fotografieren :o)

Weiter ging es nach Myvatn (Mückensee - zum Glück hatte es aber im September keine Mücken mehr) wo wir trotz dem miesem Wetter vier Nächte blieben. Mieses Wetter heisst: Wind ca. 100 Km/h, Sandsturm und nächtlicher Regenfluss - der einem den Schlaf raubte. Bis auf die 1. Nacht, wo wir eines der schönsten Highlights erleben durften: das Nordlicht! Wir haben es zufällig, beim Gang zum Pipi machen hihi, entdeckt. Auch die ganzen Vulkan- und Schwefellandschaften waren sehr eindrücklich! Als es weiter zum Detifoss ging, waren wir plötzlich zu Dritt unterwegs - mit Günther aus Graz (Austria) - dem, das kann man fast nicht glauben in Iceland sein Fahrrad geklaut wurde. Nach einer durchzechten Nacht (windfreies Biertrinken) verabschiedeten wir uns von Günther, der von Egilstadir mit dem Flugzeug weiterreiste - und wir noch als letztes Ziel an die Küste nach Borgafjördur weiterdüsten. Dort besuchten wir die Elfenkönigin in ihrem unsichtbaren Schloss...

Da man nie weiss ob die Fähre auch wirklich wie vorgesehen fährt (wegen Sturmwarnungen), gingen wir am Montag schon nach Seydisfjördur und haben es genossen in einer Karaokebar den Staff-Mädels der Fähre zuzuhören...

Am Mittwoch 24. September verliessen wir das faszinierende, aber mittlerweile kaltgewordene Iceland und steuerten wieder auf das Festland zu. Wir kamen mit einem Zwischenstopp in Bergen (Stammtischler ahoi) in Esbjerg und nicht wie erwartet in Hanstolm an (wegen Sturm). Für uns war das nicht schlimm, da wir sowieso nach Sylt wollten. Nach einer 1-stündigen Nacht nahmen wir den Autozug nach Sylt - zum Surf World Cup. Was sollen wir davon schreiben? Viele Leute, viele Surfbretter, viele Segel, viele Wellen, viel Wind, viel Bier, Robby Naish etc... und leider viel viel Regen!!!

Jetzt sitzen wir hier im Woyton (super geniales Caffee) - neben uns die Surfweltmeisterin und ihre Zwillingsschwester (zwei süsse Bohnen) :o) und werden heute Abend nochmals die Party geniessen und Abschied feiern von unserem ersten schon vergangenen Reise-Block - denn morgen fahren wir "buswärts" in die Schweiz und freuen uns auf die nächsten Monaten (sehnen uns nach Sonne, Wärme und Meer!)...

...übrigens wir haben ca. 6000 Km mit dem Büssli auf unserer Reise gemacht....

Dienstag, 9. September 2008

Iceland...Post 2

…wo sind wir stehen geblieben…? Ach ja, das Büssli. Kurz und bündig: wir brauchten ein neues Getriebe. Da es in Iceland auch mehr Schafe und sogar Menschen gibt als Getriebe – mussten wir nehmen – was wir bekamen (Spender: siehe Foto). Weitere Pannen werden nicht mehr erwähnt (smile).

Danach holten wir das Versäumte nach und machten noch den Abstecher nach Reykjanes wo die Erde noch faucht und brodelt...
Nach nochmaligem kurzen Aufenthalt in Reykjavik ging die Reise weiter zum Naturschutzgebiet „Snaefelsjökull“ wo wir einen Krater und zwei Wasserfälle anschauten. Als Highlight schlichen wir uns an einem Strand an Robben an - wow waren die süss!!! In Arnastapi übernachteten wir – bevor wir auf den Gletscher „Snaefelsjökull“ gingen. Da es zu gefährlich war über den Gletscher zu wandern (Gletscherspalten und Schmelzwasser) – kamen wir leider nur bis zur Eisfläche und nicht auf den Gipfel.

Weiter ging es nach Olafsvik um einen Whale Whatching Tour zu machen. Leider sahen wir keine Wale (zu viele Wellen und Wind). Es war trotzdem ein einmaliges Erlebnis auf dem Boot. Wir standen zu vorderst auf dem Bug – klammerten uns am Geländer fest und genossen das „Auf und Ab“ in den Wellen. Das Feeling war wie auf einer Achterbahn. Genial die Fahrt in den Wellen!

Nach einem ungewollten Aufenthalt in Borgarnes entschieden wir uns trotz schlechten Strassenverhältnissen den Westen von Iceland zu befahren. Endlich nach grenzenloser Einsamkeit und schrecklichen Strassen kamen wir am westlichsten Punkt von Europa an, wo zugleich die beeindruckendste Vogelküste ist. (300 Km Luftlinie entfernt von Grönland). Weiter auf den schrecklichen Strassen über Isafjördur nach Holmavik in ein Hexenmuseum – den Westen geschafft! Wir fanden die Landschaft nicht so spektakulär wie sie überall angepriesen wird…trotzdem war es eine schöne Fahrt entlang dem Meer und den Kliffs…

Da der 1. Teil des Nordens nicht viel zum Anschauen hat, sind wir nun in Akureyri (Hauptstadt des Nordens – sagt man) – wo wir uns auf die nächsten spektakulären Landschaften (Myvatn, Askja etc.) als Abschluss freuen…



Sonntag, 24. August 2008

Iceland...Post 1


Nachdem wir am 3. August 2008 mit feinen Grillarden bei Cyrill's Eltern verwöhnt worden sind starteten wir endlich mit unserem voll bepackten Buessli von Ermatingen Richtung Daenemark um 00.00 Uhr (1. Panne: Kreditkarteneinzug von C. bei Tankstelle Ermatingen). Nach langer Fahrt war erster Halt Flensburg (2. Panne: Kratzer mit Buesslituere an Nebenfahrzeug durch N. - Versicherungssache). Danach ging es weiter Richtung Norden Daenemark (3. Panne: Stromadapter bei Camping haengen lassen von C. - mit altem Kabel und neuem Stecker sauber wieder einen gebastelt!). Am 9.8. auf Faehre verfrachtet - 2 Tage Zwischenhalt auf den Faerör Inseln - dann weiter Richtung Iceland...

...Endlich Land in Sicht! Iceland! Am 13.8. betraten wir in Sedjsfiördur (Osten) das Festland von Iceland mit genuegend Alkohol und Profiant. Auf dem 1. Camping nahmen wir mal das Kartenmaterial sowie den Reisefuehrer zur Hand und entschieden uns nach ein paar Bier, Iceland im Uhrzeigersinn (mit ein paar Abstecher ins Hochland) - Ost - Sued - West - Nord - zu erkunden.

Bis jetzt hatten wir vorallem Aktiv-Urlaub: schon in der ersten Woche machten wir eine siebenstuendige Wanderung bei Skaftafell auf den Vatnajökull (Gletscher, Naturschutzgebiet), eine sechstuendige Wanderung auf die Hekla (Feuerberg / aktiv Vulkan / Eingang zur Hölle genannt), weiter machten wir vier Stunden Hiking in Landmannalaugar - das uns bis jetzt am Besten gefiel. Auch die Hot Pot's nutzen wir als Erholung und Reinigung (smile).

Durch das Hochland hat unser Buessli schon Einiges mitgemacht (ist schon ein kleiner 4x4) - daraus folgt, das Gaspedal klemmt teilweise und wir "röschten" ungewollt volles Rohr. Keine Angst Cyrill hat das alles Bestens unter Kontrolle - Nicae faehrt nicht mehr und weist nur den Weg durch die atemberaubenden, abwechslungsreichen, ueberraschenden, einsamen und unvergesslichen Landschaften. Schon nach 1 1/2 Wochen wissen wir dass wir Iceland wiedersehen werden - die Insel und deren Eindruecke sind unbeschreiblich! Ein paar wenige Eindruecke findet ihr rechts im Blog (Go on - Pictures).

Leider ist eine Reise mit einem Buessli nicht ohne Ueberraschungen - unverhofft nach einem kurzen Halt, streikte seit gestern unser 2. und 3. Gang. Somit mussten wir unsere Route ein wenig abkuerzen und sind nach der "Blue Lagoon" direkt im 1. und 4./5. Gang nach Reijkavik gefahren. Da es Samstagabend war, koennen wir erst morgen in eine Garage. Ebenso unverhofft platzten wir gluecklicherweise in Rejikavik in eine "Culture & Rock Night", das ein riesiges Stadtfest ist. Die Strassen (und Leute) waren rammelvoll - sogar ein grosses Feuerwerk erhellte den Himmel ueber der schoenen Hauptstadt...

Das war's fuers Erste...und bitte seit nicht enttaeuscht wenn keine Emails kommen - denn eine Stadt auf Iceland hat meistens mehr Schafe als Haeuser (smile)...

Sonntag, 15. Juni 2008

Surfen am Comersee - Pfingsten 2008


Unsere 1. Reise mit dem Büssli. Wir gehen an den Comersee über Pfingsten zum Windsurfen. Leider hatte der Splügenpass geschlossen und so fuhren wir über Silvaplana (Julier und Maloya). Die Strecke ist super! Und alles lief ohne Panne! Wir kamen heil in Domaso an und genossen die paar Tage mit Steff, Claudia und Sirko...


  • Strecke: Ermatingen-Domaso (Comersee IT)

  • Kilometer insgesamt: 600 (über den Julierpass)

Styling...


Bevor die Reise beginnt werden wir unser Büssli noch umstylen. Äusserlich können wir leider nichts machen im Moment - da bleibt er wie er ist, aber Drinnen werden wir alles herausreissen und nach unserem Geschmack stylen. Neue Sitzbezüge, Schränke, Ablagen, Bett. Es muss praktisch sein für das Surfmaterial... und wir müssen uns wohl fühlen...

Die Reise kann beginnen...

Endlich, das Warten hat ein Ende und wir haben unser "Surfbüssli" gefunden.
Das Büssli soll uns nach Island begleiten und natürlich auch an viele andere Orte...wir werdens sehn wo wir überall hingehen werden mit unserem treuen Begleiter.
Viel Spass beim Lesen - die Reise geht los!