Danach holten wir das Versäumte nach und machten noch den Abstecher nach Reykjanes wo die Erde noch faucht und brodelt...
Nach nochmaligem kurzen Aufenthalt in Reykjavik ging die Reise weiter zum Naturschutzgebiet „Snaefelsjökull“ wo wir einen Krater und zwei Wasserfälle anschauten. Als Highlight schlichen wir uns an einem Strand an Robben an - wow waren die süss!!! In Arnastapi übernachteten wir – bevor wir auf den Gletscher „Snaefelsjökull“ gingen. Da es zu gefährlich war über den Gletscher zu wandern (Gletscherspalten und Schmelzwasser) – kamen wir leider nur bis zur Eisfläche und nicht auf den Gipfel.
Weiter ging es nach Olafsvik um einen Whale Whatching Tour zu machen. Leider sahen wir keine Wale (zu viele Wellen und Wind). Es war trotzdem ein einmaliges Erlebnis auf dem Boot. Wir standen zu vorderst auf dem Bug – klammerten uns am Geländer fest und genossen das „Auf und Ab“ in den Wellen. Das Feeling war wie auf einer Achterbahn. Genial die Fahrt in den Wellen!
Nach einem ungewollten Aufenthalt in Borgarnes entschieden wir uns trotz schlechten Strassenverhältnissen den Westen von Iceland zu befahren. Endlich nach grenzenloser Einsamkeit und schrecklichen Strassen kamen wir am westlichsten Punkt von Europa an, wo zugleich die beeindruckendste Vogelküste ist. (300 Km Luftlinie entfernt von Grönland). Weiter auf den schrecklichen Strassen über Isafjördur nach Holmavik in ein Hexenmuseum – den Westen geschafft! Wir fanden die Landschaft nicht so spektakulär wie sie überall angepriesen wird…trotzdem war es eine schöne Fahrt entlang dem Meer und den Kliffs…
Da der 1. Teil des Nordens nicht viel zum Anschauen hat, sind wir nun in Akureyri (Hauptstadt des Nordens – sagt man) – wo wir uns auf die nächsten spektakulären Landschaften (Myvatn, Askja etc.) als Abschluss freuen…